28 Dez

Effektive Entscheidungen in Gremien

Einfache Themen, bei denen sich die Beteiligten gut auskennen, werden in unmoderierten Meetings ausführlicher diskutiert als „wichtige“. C. Northcote Parkinson hat das 1957 in öffentlichen Verwaltungen untersucht.

Profilierung findet in den Themen statt, wo sich die Teilnehmer auskennen und die Zusammenhänge bekannt sind.  Neue, unbekannte Themen eignen sich nicht für Profilierung. 

Teilnehmer diskutieren über die Kostenverteilung der Abteilungs-Kaffeemaschine 30 Minuten. Die Entscheidung über die Produktstrategie der SAP basierten Rechnungssoftware für Elektro PKW in Spanien bedarf 10 Minuten.

Je mehr Teilnehmer ein Entscheidungsgremium hat, desto ineffizienter wird es. Ein Entscheidungsgremium ab 20 Personen erreicht dabei „die völlige Geschäftsunfähigkeit“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Parkinsonsche_Gesetze

 

Welche Entscheidungen wirken maßgeblich auf den Erfolg unserer Organisation?

Mit den richtigen Prinzipien können Entscheidungsgremien effektiver arbeiten. Es müssen nicht alle Entscheidungen im Gremium getroffen werden. Effizienter ist es Entscheidungen so weit möglich in den Teams zu treffen die diese Entscheidung brauchen. Dort sitzt das Wissen über die Fakten und Konsequenzen und die Entscheidung könnte auch SCHNELL getroffen werden.

Entscheidungen müssen auch nicht einstimmig – sondern können schnell und effizient als Konsententscheidung in kleineren Einheiten getroffen werden.

 

Im Blog „agile Mindset“ gibt es praktische Werkzeuge für effektive Meetings, selbstorganisierte Teams und Leadership.

 

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