03 Mai

User Story Splitting

Scrum stellt einen Vorteil für Fachbereiche und Produkt-Manager dar, wenn zuverlässig in jedem Sprint wirklicher Nutzen entsteht. Ein guter ProductOwner stellt daher „gute“ Fragen, die dazu führen, dass User Stories zwei Kriterien erfüllen:

a)      So klein, dass ein Scrum Team diese innerhalb des Sprints vollständig umsetzen kann

b)      Einen merklichen, tatsächlichen Nutzen hat.

Diese zwei Kriterien wirken scheinbar entgegen. Ein gutes Feature passt dann nicht in den Sprint. Beim Schneiden bleibt aber kein Anwendungsfall (User Story) übrig, sondern ein technischer „erster Teil“ ohne praktischen Kunden-Nutzen.

Vertikaler Schnitt heißt, durch die technischen Schichten Produkts zu schneiden. Ich möchte ein Stück Kuchen und nicht den ganzen Torten-Boden als Teil vom Kuchen.

Folgende Fragen helfen den Schnitt zu finden:

  • Gibt es einen Standard-Weg durch das Feature den die meisten Nutzer gehen?
  • Gibt es Sonderfälle die später kommen können?
  • In welche Sprache, welchem Land oder auf welchem Endgerät nutzt der Kunde das Feature zuerst?
  • Kann ein spezieller Anwendungsfall isoliert werden?
  • Welche Daten aus der Schnittstelle zum Nachbarsystem muss brauchen wir als erstes?

 

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